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H-liga

Aus der Hobbyliga wird die "H-Liga" - 2019 wir kommen!

Der Beginn 2016

Die Hobbyliga der BISHL - im Jahr 2016 als Vision gestartet, um Inline-Skaterhockey auch zusätzlich zum klassischen Ligaalltag für Hockeybegeisterte jeden Alters und Geschlechts in einer familiären und freundschaftlichen Umgebung gemeinsam erlebbar zu machen, geht die H-Liga 2019 in ihr aufregendes drittes Jahr.

Der nächste Schritt

Mit dem Namen „H-Liga“ machen wir deutlich, dass neben dem Anspruch Hobby schon viel mehr Spaß, Leidenschaft und Niveau etabliert ist, als der Name „Hobbyliga“ umfasst. Und alle wichtigen Erlebnisse und Besonderheiten der bestrittenen Spieltage (Heimvorteil, halbstark, Halodri, Hauptsache, hammerhart, hauchdünn, Heißhunger, Hickhack, hinreißend, Hoffnungsschimmer und hundemüde) lassen sich wundervoll mit dem neuen Titel „H-Liga“ zusammenfassen.

Das macht uns aus

In der H-Liga spielen derzeit 6 hoch motivierte Mannschaften mit großer Leidenschaft um jeden kleinen Sieg. Neben den Gründungsmitgliedern Polarstern Potsdam, Rostocker Nasenbären, Neubrandenburg Blizzards, Eintracht Falkensee und den Berliner Spreewölfen (Saison 2017) konnte die Liga 2018 auch das Team der Leipziger Pleiszegeier hinzugewinnen, deren Platz 2019 die Märkischen Löwen aus Fredersdorf einnehmen. Ausgetragen werden die Spiele an bis zu 6 kompakten Spieltagen, die jeweils an den Heimstandorten verteilt stattfinden. Dabei hat die Liga bereits bewiesen, dass sie alles andere und so viel mehr als eine klassische Bierliga ist. Sie versteht sich als Sportgemeinschaft mit geteilter Leidenschaft für den Hockeysport. Dabei spielen die 15 jährigen Nachwuchsspielerinnen mit dem gleichen sportlichen Selbstverständnis wie der erfahrene Sportler, der sein Alter gepflegt mit „50+“ angibt. Die besten Spiele zeigen sich immer dann, wenn „jung und alt“ gemeinsam in einer wettkampfähnlichen Atmosphäre die 20 minütigen Einzelspiele auf ein spannendes Level heben. Und das ist so viel mehr, als dies im Training oder auch beim Parkplatzhockey jemals möglich ist. Das gemeinsame Erleben von Spaß am Hockey steht im Vordergrund. Aus diesem Grund wird in der H-Liga auch ausschließlich körperlos gespielt! Das besondere an der Liga ist außerdem die komplette Selbstorganisation aus den ehrenamtlich tätigen Vertretern der einzelnen Teams. Sehr schnell zeigt sich hier der faire und freundschaftliche Umgang miteinander. Neben der Organisation der Spieltage basiert auch die Betreuung der Spiele selbst auf dem Engagement der Teilnehmer, da neben dem Zeitnehmer auch die Aufgabe des Schiedsrichters in der H-Liga von Spielleitern übernommen wird. Dabei leisten Spieler aus der H-Liga nach einer im Vorfeld der Saison eigens auf die Ausrichtung der H-Liga zugeschnittenen Ausbildung Verantwortung für die Leitung der Spiele und erlernen dadurch zusätzliche Fähigkeiten rund um das Regelwerk unseres schönen Sports - Sprichwort Perspektivschiedsrichter.

Das erwartet die Sportler

Jeder Turniertag erstreckt sich über fast 8 volle Stunden Inline-Skaterhockey, in dem neben kuriosen Kopfballtoren, feinsten Verbremsern und wieder unzähligen geblockten Schlagschüssen alles dabei ist, was jeden Spieler und natürlich auch das unterhaltungshungrige Zuschauerherz begehrt! Auch die an jedem Spieltag zerbrochenen Rollen sprechen eine eindeutige Sprache - in dieser Turnierserie wird weder der eigene Körper, noch das Material geschont! Trotzdem stehen der gemeinsame Spaß und der rücksichtsvolle Umgang im sportlichen Wettstreit im Fokus, denn es bleibt weiterhin die Maßgabe: körperloses Spiel.

Wichtig für die kommende Saison

Auch im Jahr 2019 findet die H-Liga einen festen Platz im BISHL Kalender. Der voraussichtliche Austragungszeitraum beträgt Mai bis September/Oktober. Interessenten für eine Teilnahme und Neugierige können sich mit Fragen und Anregungen gern an wenden.

Wir freuen uns auf die die „H-Liga“ 2019!

 

Da war mehr drin

 - so lautet wohl das Fazit der Märkischen Löwen zum vergangenen 2. Spieltag der H-Liga 2019 vom letzten Sonntag. Austragungsort war diesmal die Traglufthalle in Strausberg, wo bei herrlichen 28°C nur ein  laues Lüftchen die geschundenen Spieler kühlte. Zumindest wenn man seine Spielpause draußen vor der Halle verbrachte war. In der Halle selbst herrschten spätestens ab 12.00 Uhr saunaähnliche Zustände, die den Spielern und Zuschauern alles abverlangten.

 

Für uns Löwen, die aus dem ersten Turnier bei den Spreewölfen mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 2:17 rausingen, sollte nun vor heimischer Kulisse die Aufholjagd beginnen. Los ging es gleich gegen die Spreewölfe. Es war ein hart umkämpftes Spiel, in dem es hin und her ging. Nachdem die Spreewölfe gegen Ende dann doch wieder in Führung gingen und es 2:3 aus unserer Sicht stand, warfen wir nochmal alles nach vorne. Es kam in den letzten Sekunden zu einem hektischen Knäuel vor dem Tor der Spreewölfe. Viele Schläger schlugen nach dem Ball, der mehrere Sekunden frei vor dem Tor lag und trotzdem nicht rein wollte. So blieb es beim 2:3.

Die Polarsterne waren der nächste Gegner. Die Potsdamer kündigten an, gegen uns alles in die Waagschale werfen zu wollen, hatten sie ihr erstes Spiel doch ebenfalls verloren. Der erste Gegentreffer war schon seltsam. Es sah zuerst so aus als hätte unser Torwart den Ball sicher, bevor er dann doch irgendwie ins Tor kullerte. Das zweite Gegentor war dann ein missglückter Rückpass, der blöderweise sein Ziel im eigenen Tor fand. So ging es munter weiter und auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer konnte das Endergebnis von 1:6 nur wenig beschönigen.

Gegen die Blizzards, sahen wir lange recht gut aus, obwohl wir dort auch schon hinten lagen. Als dann einer unserer Spieler wegen einer Knieverletzung ausfiel, war das Spiel gelaufen. Nur noch zu sechst in der Hitze der Halle und im Eifer des Gefechts schmolzen die Kräfte schneller als die Butter auf den Stullen. Endergebnis 1:5.

Also dann eben gegen Falkensee. Und prompt gingen wir nach kurzer Zeit in Führung. Da musste doch was gehen. Die erste Hälfe konnten wir noch mithalten, auch wenn Falkensee das Ergebnis schon drehte. In der zweiten Hälfte konnte sie ihre Führung dann noch weiter zum 1:5 Endergebnis ausbauen.

Das letzte Spiel gegen Rostock war dementsprechend unsere letzte Chance auf Punkte. Mit dem Herz in der Hand und dem Kopf durch Wand haben wir das dann allerdings leider auch versemmelt und diesmal sogar ohne eigenen Torerfolg. Endergebnis 0:2.

Als Fazit kann man sagen, da war mehr drin, aber irgendwie halt auch der Wurm. Immerhin 5:21 Tore, was wir, optimistisch wie wir sind, als glasklare Verbesserung werten und Spaß hat´s auch gemacht. Großen Dank an alle Spieler und die vielen Helfer ohne die der Turniertag nicht so reibungslos und gut geklappt hätte. Das nächste Turnier findet am 18.8. in Falkensee statt, wo wir uns schon auf fünf neue Chancen endlich Punkte zu holen freuen.