Header Hobbyliga 1 388

H-liga

Aus der Hobbyliga wird die "H-Liga" - 2019 wir kommen!

Der Beginn 2016

Die Hobbyliga der BISHL - im Jahr 2016 als Vision gestartet, um Inline-Skaterhockey auch zusätzlich zum klassischen Ligaalltag für Hockeybegeisterte jeden Alters und Geschlechts in einer familiären und freundschaftlichen Umgebung gemeinsam erlebbar zu machen, geht die H-Liga 2019 in ihr aufregendes drittes Jahr.

Der nächste Schritt

Mit dem Namen „H-Liga“ machen wir deutlich, dass neben dem Anspruch Hobby schon viel mehr Spaß, Leidenschaft und Niveau etabliert ist, als der Name „Hobbyliga“ umfasst. Und alle wichtigen Erlebnisse und Besonderheiten der bestrittenen Spieltage (Heimvorteil, halbstark, Halodri, Hauptsache, hammerhart, hauchdünn, Heißhunger, Hickhack, hinreißend, Hoffnungsschimmer und hundemüde) lassen sich wundervoll mit dem neuen Titel „H-Liga“ zusammenfassen.

Das macht uns aus

In der H-Liga spielen derzeit 6 hoch motivierte Mannschaften mit großer Leidenschaft um jeden kleinen Sieg. Neben den Gründungsmitgliedern Polarstern Potsdam, Rostocker Nasenbären, Neubrandenburg Blizzards, Eintracht Falkensee und den Berliner Spreewölfen (Saison 2017) konnte die Liga 2018 auch das Team der Leipziger Pleiszegeier hinzugewinnen, deren Platz 2019 die Märkischen Löwen aus Fredersdorf einnehmen. Ausgetragen werden die Spiele an bis zu 6 kompakten Spieltagen, die jeweils an den Heimstandorten verteilt stattfinden. Dabei hat die Liga bereits bewiesen, dass sie alles andere und so viel mehr als eine klassische Bierliga ist. Sie versteht sich als Sportgemeinschaft mit geteilter Leidenschaft für den Hockeysport. Dabei spielen die 15 jährigen Nachwuchsspielerinnen mit dem gleichen sportlichen Selbstverständnis wie der erfahrene Sportler, der sein Alter gepflegt mit „50+“ angibt. Die besten Spiele zeigen sich immer dann, wenn „jung und alt“ gemeinsam in einer wettkampfähnlichen Atmosphäre die 20 minütigen Einzelspiele auf ein spannendes Level heben. Und das ist so viel mehr, als dies im Training oder auch beim Parkplatzhockey jemals möglich ist. Das gemeinsame Erleben von Spaß am Hockey steht im Vordergrund. Aus diesem Grund wird in der H-Liga auch ausschließlich körperlos gespielt! Das besondere an der Liga ist außerdem die komplette Selbstorganisation aus den ehrenamtlich tätigen Vertretern der einzelnen Teams. Sehr schnell zeigt sich hier der faire und freundschaftliche Umgang miteinander. Neben der Organisation der Spieltage basiert auch die Betreuung der Spiele selbst auf dem Engagement der Teilnehmer, da neben dem Zeitnehmer auch die Aufgabe des Schiedsrichters in der H-Liga von Spielleitern übernommen wird. Dabei leisten Spieler aus der H-Liga nach einer im Vorfeld der Saison eigens auf die Ausrichtung der H-Liga zugeschnittenen Ausbildung Verantwortung für die Leitung der Spiele und erlernen dadurch zusätzliche Fähigkeiten rund um das Regelwerk unseres schönen Sports - Sprichwort Perspektivschiedsrichter.

Das erwartet die Sportler

Jeder Turniertag erstreckt sich über fast 8 volle Stunden Inline-Skaterhockey, in dem neben kuriosen Kopfballtoren, feinsten Verbremsern und wieder unzähligen geblockten Schlagschüssen alles dabei ist, was jeden Spieler und natürlich auch das unterhaltungshungrige Zuschauerherz begehrt! Auch die an jedem Spieltag zerbrochenen Rollen sprechen eine eindeutige Sprache - in dieser Turnierserie wird weder der eigene Körper, noch das Material geschont! Trotzdem stehen der gemeinsame Spaß und der rücksichtsvolle Umgang im sportlichen Wettstreit im Fokus, denn es bleibt weiterhin die Maßgabe: körperloses Spiel.

Wichtig für die kommende Saison

Auch im Jahr 2019 findet die H-Liga einen festen Platz im BISHL Kalender. Der voraussichtliche Austragungszeitraum beträgt Mai bis September/Oktober. Interessenten für eine Teilnahme und Neugierige können sich mit Fragen und Anregungen gern an wenden.

Wir freuen uns auf die die „H-Liga“ 2019!

 

Herrenturnier der Hobbyliga rundet Heimspieltag ab

Nachdem wir an unserem "Heimspiel-Wochenende" bereits zwei harte Blizzards-Tage hinter uns gebracht hatten, galt es am Sonntag, den 23.09.2018, nochmal alle Kräfte zu sammeln und einen schönen Turniertag im Skaterhockey auf die Beine zu stellen.

Die Halle war am Sonntagmorgen ab 9 Uhr wieder tip top hergerichtet und alles für unsere Gäste aus Leipzig, Rostock, Berlin, Falkensee und Potsdam war vorbereitet. Es stand nämlich der vierte von insgesamt fünf Turnierspieltagen in der "Hobbyliga" des BISHL (Berliner-Skaterhockey-Verband) an. Dieses Mal waren also wir Blizzards der Gastgeber in unserer "Vier-Tore-Stadt" Neubrandenburg und wir begannen pünktlich um 10 Uhr mit dem ersten von insgesamt fünfzehn Spielen (à 2 x 10 Minuten) an diesem Tag. 

Da sich unsere Mitstreiter in den vorangegangenen Turnieren artig die Punkte gegenseitig weg genommen haben, würde es uns bereits genügen, wenn wir den 16-Punkte Vorsprung auf die "Eintracht" aus Falkensee halten würden. Uns wäre so der Gesamtplatz 1 bei noch einem auszutragenden Turnier (Samstag, 29.09.2018 in Falkensee) nicht mehr zu nehmen gewesen. Wie ihr merkt, etwas zu viel hätte, wenn und würde. Es sollte nicht klappen und so ist diese Entscheidung vorerst vertagt.

Die fleißigsten Punktesammler in Neubrandenburg waren die "Nasenbären" aus Rostock, die von möglichen 15 Punkten sich immerhin 10 mit in die Hansestadt nahmen. Sie waren siegreich gegen die "Spreewölfe" aus Berlin (3:1), die "Pleiszegeier" aus Leipzig (5:3) und die "Polarsterne" aus Potsdam (2:1). Den zehnten Punkt holten sie beim 1:1 zum Turnierauftakt gegen die heimischen "Blizzards" aus Neubrandenburg. Einzig den Falkenseeern waren sie am Ende mit 1:4 unterlegen, was sie somit um den zweiten Tabellenplatz brachte. Dennoch springen die "Nasenbären" in der Tabelle von Platz 5 auf 3.

Damit kommen wir auch gleich zum alten und neuen Zweitplatzierten. Die "Eintracht" aus Falkensee holte bei den Blizzards die zweitmeisten Punkte, nämlich 9 an der Zahl. Zwei Siege (gegen Rostock und Potsdam) bei drei Unentschieden. Damit blieben sie zwar ungeschlagen, verpassten es aber dennoch Boden auf die schwächelnden Blizzards gut zu machen, um vielleicht doch noch am Ende ganz oben zu stehen. Mit 30 Punkten haben sie nun genau einen Zähler mehr als die "Nasenbären", was einen sehr spannenden letzten Spieltag verspricht.

In der Lauerstellung befinden sich die "Pleiszegeier" aus Leipzig. Mit 27 Punkten liegen sie auf dem vierten Tabellenplatz und das gerade mal drei Punkte hinter der "Eintracht". In Neubrandenburg kamen die Leipziger auf 7 Punkte, was deutlich macht, wie eng die Liga geworden ist. Jedes Turnier zeigt ziemliche Unterschiede in den Ergebnissen. Zwei Siege (gegen die "Spreewölfe" und Potsdam), ein Unentschieden (gegen Falkensee), bei zwei Niederlagen machen die "Pleiszegeier" zum viert besten Team an diesem Tag.

Für ein dickes Ausrufezeichen sorgten die "Polarsterne" aus Potsdam. Sie holten gleich 6 Punkte in Neubrandenburg. Den einen "Dreier" gab es gegen die "Spreewölfe" (3:1) aus Berlin und den zweiten ziemlich überraschend aber keinesfalls unverdient gegen die heimischen "Blizzards" aus Neubrandenburg (4:3). Sie standen wirklich gut in der Defensive und kämpften wie die Löwen. Beim Kontern waren sie eiskalt und machten nahezu aus jeder ihrer Chancen ein Tor. Dennoch sind sie mit 15 Punkten das aktuelle Schlusslicht und müssen nochmal alles geben, wollen sie die "rote Laterne" an die Hauptstädter abgeben.

Eben diese erwischten einen gebrauchten Tag und mussten sich vier Mal geschlagen geben (wenn auch oft knapp). Ihren einzigen Zähler verbuchten sie beim 1:1 gegen die "Eintracht" aus Falkensee. So sind die "Spreewölfe" leider der "Verlierer des Tages" und rutschen in der Tabelle von Platz 3 auf 5 ab. Die Lücke zu den Leipzigern beträgt bereits 5 Punkte und dürfte ziemlich schwer zu schließen sein. 

Die Blizzards kamen zwar auf 8 Zähler an ihrem "Heimspieltag", dennoch sind es so wenig wie noch nie. Dem Unentschieden zum Auftakt gegen die "Nasenbären" folgte gleich die Niederlage gegen die "Polarsterne". Wir wollten nicht so einen ähnlichen Tag wie Leipzig erwischen (0 Punkte in 5 Spielen) und rannten in den folgenden Spielen nicht mehr so kopflos an. Dies brachte uns dann noch Siege gegen Leipzig und Berlin. Der "Eintracht" konnten wir in einem schnellen und tollen Spiel ein 3:3 abringen. So haben wir zwar einen Punkt auf unseren Verfolger verloren, benötigen aber auch nur noch einen einzigen um nicht mehr von Platz 1 gedrängt werden zu können.

Für ausreichend Spannung ist also gesorgt am kommenden Sonnabend, den 29.09.2018, in Falkensee, wenn der letzte Spieltag der diesjährigen "BISHL-Hobbyliga" ansteht.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen und allen Blizzards, für das toll organisierte Skater-Hockey-Turnier in Neubrandenburg